Gemeinsam statt einsam – Kassensitzteilen für Anfänger*innen

Shownotes

In diesem Podcast lernt ihr meinen Praxiskollegen und guten Freund Till kennen. Wir haben zusammen in Berlin Schöneberg eine Gemeinschaftspraxis gegründet und teilen uns einen halben Kassensitz. Till und ich sprechen ganz offen über finanzielle Fragen, die Arbeitsbedingungen als Niedergelassene und unsere Zukunftspläne für die Patient*innenversorgung. Schokohörnchen in die Hand und reinhören!

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🔑 Shownotes • Frühphase finanzieren: keine Abschläge bis erste Bewilligungen; Liquidität einplanen • Jobsharing Hürde: Stichtagsprinzip (Berechnungsgrundlage: Vorjahr oder Fach-gruppendurchschnitt) → Lösung: Sicherstellungsassistenz für 4 Quartale • Obergrenzen: Prüfminuten als Referenz • Kapazität: halber Sitz ≈ >30 Einzelsitzungen/Woche möglich; Untergrenze grob ≈ 13 Patientinnen (kontextabhängig) • Gruppen vs. Einzel: Zeitwerte vs. Prüfminuten; Mischkalkulation • Finanzmodell Freiberuflerinnen: Pauschale für Kassensitz Mitnutzung (Beispiel 10.000 €/Jahr), eigene Miete/Kosten separat • Steuer/Finanz Learnings: Tilgungsfrei am Start kritisch; Zinskosten prüfen; Kassensitz ggf. steuerlich absetzbar, wenn Voraussetzungen (z. B. Patient*innen und Aktenüber-nahme) dokumentiert sind • Orga Aufwand einplanen: grob +20–25 % für Doku/Anträge/Abrechnung

💡 **Ressourcen: ** • Niederlassungsfahrplan des DGVT-Berufsverbands • Broschüre „Niederlassung“ der LPK Rheinland Pfalz • EBM Anhang (Prüfminuten Definitionen)

📢 Nächste Folge: Eine nächste Folge gibt es „noch“ nicht. Stay Tuned!

Der DGVT-Berufsverband vertritt als zweitgrößter psychotherapeutischer Berufsverband in Deutschland die Interessen von über 11.000 Mitgliedern in der Gesundheits- und Berufspolitik sowie im gesamten psychosozialen und psychotherapeutischen Feld.

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🎧 Lost in Approbation ist ein Podcast des DGVT-Berufsverbands. Projektteam: Jeanine Narrog, Hanna Pfeiffer, Aline Schneider, Kerstin Burgdorf Redaktion: Jeanine Narrog Produktion: Hanna Pfeiffer

Website zum Podcast: www.dgvt-bv.de/podcast Weitere Informationen zum DGVT-Berufsverband: www.dgvt-bv.de

Transkript anzeigen

00:00:01: Hey, ich bin Janine Narok.

00:00:03: Herzlich willkommen bei Lost in Approbation dem Service Podcast für interessierte Neu-Aprobierte!

00:00:09: Du bist abprobiert und weißt nicht was nun?

00:00:11: Na dann bist du hier genau richtig!

00:00:28: Heute habe ich einen ganz besonderen Gast in Til Langhammerz meinen Kollegen in der Praxis und langjährigen Ausbildungs-Kollegen und Intervisionspartner und Partnerin Crime heithil.

00:00:41: Ja hallo Janine, danke für die Einladung.

00:00:43: Das ist auch mein erster Podcast heute!

00:00:45: Oh

00:00:45: und wir haben uns heute mal den Luxus gegönnt uns in ein Studio zu setzen.

00:00:49: ich bin ganz gespannt ob man das am Ende hört und ihr heute eine richtig gute Audioqualie habt.

00:00:55: Ja schön dass ihr hier bist.

00:00:57: Ich möchte heute mit dir über unseren unser Job Sharing beziehungsweise momentan ja noch anderes Arrangement aber darauf kommen wir gleich und unsere Praxisgemeinschaft sprechen und vielleicht Leuten Angst nehmen, davor eine Praxisgründung zu wagen und sich zusammenzutun vor allem.

00:01:17: Ja ich finde das ein super Thema.

00:01:19: wir haben das ja gerade alles hinter uns mit Frust und Stress aber auch mit Freude und freue mich natürlich wenn wir Leute motivieren können dass auch zutun.

00:01:29: Ja genau Motivation Da haben wir gerade darüber gesprochen und das ist einfach so eine schöne Motivationsspritze.

00:01:36: Ich möchte es gleich mal vorwegnehmen, aber wir kommen auch gleich darauf wie wir das machen.

00:01:41: Tee Wir haben grad überschlagen zusammen Wie viele Patientinnen wir mit unserem halben Versorgungsauftrag gerade behandeln?

00:01:49: Genau dazu muss man natürlich sagen dass ich fast nur noch Gruppen anbiete.

00:01:54: Das dadurch wird die Zahl deutlich höher Und ich bin jetzt mitten dem einen restlichen EinzelpatientInnen auf insgesamt ungefähr dreiunddreißig Patienten auf meiner Seite gekommen.

00:02:06: Ja, und ich bin bei so ungefähr fünfundzwanzig.

00:02:08: also wir haben echt zusammen fast sechszig Patientinnen momentan in Behandlung bei einem halben Kassensitz.

00:02:16: Also ja hier schon mal die ersten Mega Motivations der Motivation Booster.

00:02:23: Ihr könnt richtig was reißen wenn ihr euch zusammentut.

00:02:26: aber fangen wir mal ganz von vorne an.

00:02:28: heute bin ich sozusagen beides Host und Interview Partnerin.

00:02:32: Und ich leg mal ganz kurz los, und erzähl wie wir zu diesem Kassensitz gekommen sind... ...und dann starte ich das Interview mit dir, Till!

00:02:40: Also es ging so los dass eigentlich diese Idee für den Codcast lustigweise zuerst da war.. ..und ich noch darüber nachgedacht habe.

00:02:48: was möchte ich jetzt eigentlich nach meiner Anstellung so machen?

00:02:52: Möchte ich einen Kassenserz kauf eine Privatpraxis

00:02:54: aufbauen?!

00:02:55: versuche ich es über Kostenerstattung, Sonderzulassung und so weiter.

00:02:59: Ich habe alle Themen sowie ihr vielleicht auch irgendwie ein bisschen schon im Blick gehabt aber ich war noch gar nicht soweit in meiner Entscheidungserfindungen.

00:03:08: da hab' ich plötzlich gehört oh hier wird aus einem medizinischen Versorgungszentrum so nem MVZ ein helftiger Versorgungauftrag, ein helfiger Kassensitz verkauft.

00:03:21: Die kaufende Person ist irgendwie kurzfristig abgesprungen und jetzt muss man ganz schnell sein.

00:03:27: Und dann war ich ganz schnell, und habe quasi in einem echt ultra-schnellen Nachbesetzungsverfahren diesen alten krassen Sitz gekauft.

00:03:37: Ich glaube insgesamt hat die ganze Prozess vier Monate gedauert.

00:03:41: Das ist echt krass!

00:03:42: Davon profitieren wir jetzt aber wirklich beide sehr – wie will ich gleich auch noch hören werden?

00:03:50: Vier Monate, also ich muss dazusagen MVZ da läuft das Nachbesetzungsverfahren auch echt nochmal ganz anders als bei einem normalen Kassensitz.

00:03:57: Deswegen ging es so schnell... Das kann ich in Anfangszeichen nur empfehlen.

00:04:01: Also wenn ihr das Glück habt und das machen könnt dann macht das auf jeden Fall!

00:04:06: Es war nur auch überfordernd und ich wollte nur ein paar Learnings hier zusammenfassen weil ist auch eine eigene Folge wäre aber diese ganze Formalia quasi des Kassentzits kaufestes kann man so ein bisschen mit dem Hauskauf vergleichen vom von den Formalitäten.

00:04:21: Und meine Learnings daraus waren wirklich einen Schritt nach dem anderen, es ist auf jeden Fall machbar auch wenn's am Anfang total überfordert aussieht.

00:04:30: Finanziell gibt's eine schwierige Phase in den ersten Monaten bis zur ersten Quartalsauszahlung weil man am Anfang keine Abschläge bekommen kann.

00:04:37: die sind nämlich erst möglich, wenn man bewilligte Therapien durchführt und da hat man vielleicht schon viel Arbeit aber noch keine Kohle deswegen diese ersten vier Monate überlegen wie ihr die finanzieren könnt.

00:04:50: Und dann will ich euch auf jeden Fall noch mitnehmen, also die allermeisten Leute nehmen mir an Kredit auf um so einen Kassensitz abzuzahlen und ich würde echt nächstes Mal kein tilgungsfreies Anlauf ja nehmen weil da verdient wirklich nur die Bank dran.

00:05:04: Da zahlt ihr einfach Zinsen aber tickt überhaupt nicht euren Kredit!

00:05:09: Und lieber auch eine höhere Abzahlungssumme würde ich glaube ich nächstes mal nehmen, weil man kriegt das echt gestemmt.

00:05:14: und die Zins sind Wenn ihr euch mit Zinsrechnungen so wenig auskennt, wie ich das getan habe.

00:05:21: Da gibt es echt tolle Zins-Rechner im Internet und dann könnt ihr euch mal ausrechnen, wie viel an Zinsen ihr bezahlt wenn ihr so einen zehnjährigen Kredit oder so nehmt.

00:05:30: also genau das war auf jeden Fall mein Tipp.

00:05:33: Und ganz ganz wichtiger Tipp erkundigt euch nach den Voraussetzungen die es gibt um in den Kassensitz steuerlich abzusetzen weil unter Umständen kann man das hinbekommen und in meinem fall hat das geklappt.

00:05:46: Und das hängt aber davon ab, ob ihr Güter aus der Praxis mitnimmt und vor allem auch ob ihr die Patientinnen mitnehmt.

00:05:52: Das heißt wenn ihr die Patienten innen mitnehmen dürft und auch die ganzen Akten uns weiter dokumentiert ist alles gut.

00:06:01: lasst euch das bestätigen und dann könnt ihr das nämlich absetzen und es macht schon einen großen Unterschied.

00:06:06: also genau!

00:06:08: Und zuallerletzt vielleicht noch wenn ihr Unsicherheiten habt wegen des Kaufvertrags es lohnt sich den prüfen zu lassen.

00:06:13: das hinkt aber mit dem Wert des Kassensitzes zusammen, wie hoch das Sonorad der Fachanwälte dann ist und es kann schon paar hundert Euro kosten.

00:06:24: Okay!

00:06:27: Gebe ich dazu jetzt nur noch den Hinweis, es gibt einen Niederlassungsfahrplan vom DGVT Berufsverband.

00:06:32: Der ist sehr hilfreich und das gibt von Kammern auch so Broschüren zur Niederlastung unter anderem zum Beispiel die LPK-Broschüre zur Niederalassung der Landespsychotherapeutenkamereinland falls.

00:06:43: Die hat mir sehr geholfen damals und da setze ich euch die Links in die Shownots Und jetzt wird's endlich interaktiv.

00:06:49: Jetzt bist du gebracht!

00:06:51: Also ich war ja da hoch schwanger mit meinem Kassensitz Und dann auch in der Babyzeit und ja, da hatten wir die Idee uns zusammen zu tun.

00:07:03: Warum hast du dich denn dafür entschieden noch auf so einem halben Versorgungsauftrag mitzumachen?

00:07:11: Ja also ganz kurz zum Hintergrund.

00:07:14: ich bin jetzt schon ein paar Jahre probiert und habe während der Ausbildung und auch weiterhin eine Stelle besetzt an der Uni.

00:07:22: Das ist auch noch mein beruflicher Fokus, da mache ich Wissenschaft und Lehre ganz klassisch.

00:07:28: Und nach der Approbation hatte ich eigentlich die ganze Zeit die Idee dass sich das wie man so gerne sagt scientist-praktischer Modell in der Realität umsetzen möchte.

00:07:38: Das heißt ich wollte gern auch klinisch arbeiten.

00:07:41: jetzt kann man es an der Uni natürlich auch oft machen in den Ambulanzen der Unis.

00:07:46: Das wäre auch irgendwie möglich gewesen hat sich für mich aber, für meinen Arbeitsalltag als nicht attraktiv ergeben und so war die Idee okay.

00:07:56: Ich gehe auf seventy-fünf Prozent oder so runter in der Uni und versuche in eigener Praxis oder in irgendeiner Form ambulant Patientinnen zu sehen.

00:08:07: Und ich hatte auch schon die Idee aus verschiedenen Gründen Gruppen zu machen.

00:08:13: Ich forsche unter anderem zu den Phänomenen des Nonresponse.

00:08:16: also ich schätze mich damit auseinander warum viele Patienten nicht von Psychotherapie ausreichend profitieren.

00:08:22: Und über diesen Weg bin ich auch neben eigenem Interesse an Gruppen gekommen, war dann noch in der Gruppe Weiterbildung und habe mit der Zeit die Idee entwickelt zu gucken wo komme ich unter?

00:08:34: Mit ein paar wenigen Gruppen pro Woche in einer Praxis.

00:08:37: das war meine Voraussetzung genau.

00:08:39: Ja da haben wir echt wie Topf auf Deckelchen zusammengefunden.

00:08:43: Auf jeden Fall war ich einfach alleine mit dem Kassensitz.

00:08:47: dann, habe gemerkt.

00:08:48: Ich kann den Versorgungsauftrag gar nicht optimal erfüllen.

00:08:51: also ich wollte einfach nicht den ganzen Tag arbeiten mit einem kleinen Kind.

00:08:54: Ich hab mich so gefreut endlich ein Kind zu haben.

00:08:58: das möchte ich auch genießen und da lag die Idee nahe nur halbtags zur Arbeiten und gleichzeitig aber alle Kanäle waren immer voller PatientInnen Anfragen Und dann haben wir drüber gesprochen, wie wir zusammenarbeiten können und unsere erste Idee war ja das Job-Sharing.

00:09:13: Vielleicht magst du mal erzählen warum wir momentan noch nicht im Job-Sharing arbeiten?

00:09:19: Das war meine Erinnerung nach erst einmal so dass wir erstmal nur nicht so richtig durchgeblickt haben.

00:09:25: Wir hatten zum Glück beide die Idee, dass wir mehr oder weniger partnerschaftlich machen, indem du natürlich den Kassenitz besitzt von Profitierern aber so im Alltag das platenschaftlich zu machen und haben dann herausgefunden, okay, im Job-Sharing kann man eben diese Berufsausübungsgemeinschaft machen.

00:09:44: Dafür gab es dann aber Hürden!

00:09:46: Wir haben uns dann beraten lassen von der KV.

00:09:49: Es hat sich aber rausgestellt dass wir eben – ich hoffe jetzt erinnere ich ist richtig – in dem Moment wo wir einen Job-Sharer gründen stichtagsmäßig ein Jahr zurückgeguckt wird wie viel die Besitzerinnen oder Besitzer Kassensitzes gearbeitet haben Und da werden dann drei Prozent draufgerechnet und das ist das Maximum, was wir zusammenarbeiten dürfen.

00:10:10: Jetzt hattest du eben vorher quasi fast gar nicht gearbeitet weil du im Mutterschutz gewesen bist in Elternzeit.

00:10:16: Dann hat uns die KV zum Glück noch erklärt empfehlen können dass wird deswegen erstmal das so machen, dass ich für dich eine Sicherstellungsassistenz heißt.

00:10:26: es glaube ich offiziell eingehe sodass du einfach weiter ne Kassen sitzt betreibst für dich mitbehandeln kann, aber bei der KV in den Abbrechen noch gar nicht auftauche.

00:10:39: Um ein Jahr lang so... Ja ich sag erstmal so vieles geht zu arbeiten, es hört sich bitter an, aber darum geht's ja, dass wir eben, sobald wir dann doch ins Obstschellen gehen die letzten vier Quartale, in denen wir jetzt noch sind, dann recht viel gearbeitet haben um die Grenze nach oben zu setzen und das ziehen wir jetzt gerade ganz gut durch, dass viele arbeiten.

00:11:00: Genau!

00:11:00: Ich hab grad nochmal darüber nachgedacht ob wir so viel Vorwissen voraussetzen dürfen.

00:11:06: Vielleicht schon, aber für die sich jetzt Langweilen schaltet kurz ab macht euch ein Tee.

00:11:11: Aber es ist so dass man ja bei einem Kassensitz einen Minimum und ein Maximum an Stunden und Punkten hat, die man arbeiten darf.

00:11:19: Bei einem halben KassENSITZ ist das eben gedeckelt ich glaube auf zweiunddreißig Stunden oder?

00:11:24: Ja ich habe mich da ja relativ genau miteinander gesetzt, da ich Gruppen mache.

00:11:29: Es gibt pro Behandlungseinheit, eine echte Zeit-Einheit.

00:11:34: Das ist bei einer Einzelsitzung fünfzig Minuten, bei der Gruppensitzung hundert Minuten.

00:11:38: Es gibt aber noch so genannte Prüfminuten.

00:11:40: das kennt auch nicht jeder.

00:11:42: die kann man nachgucken im Anhang des EBMs.

00:11:45: Da sind zum Beispiel bei einer einzelnen Therapie sind es siebzig Minuten und Bei einer Gruppentherapie kommt es wieder darauf an wie viele Patientinnen anwesend sind.

00:11:54: da sind Überschlagen bei sechs bis sieben Teilnehmern ungefähr hundert und dreißig Minuten Prüfzeit, wohin gegen jahrhundert Minuten arbeitet.

00:12:04: Das variierte je nach Anzahl ein bisschen.

00:12:07: das ist deswegen relevant weil diese Obergrenze eben an diesen Prüfminuten gerechnet wird.

00:12:11: und so kommt man ich habe es letzten noch mal ausgerechnet wenn man nur Einzeltherapie macht auf etwas über Dreißig Sitzung pro Woche.

00:12:20: Das ist aber recht konservativ gerechnet weil man nämlich Quartals-Obergrenzen hat und da dann nicht Urlaub eingerechnet ist.

00:12:29: Das heißt, man kann eigentlich mehr machen wenn man Urlaub macht.

00:12:33: Und Mike fangt es!

00:12:34: Genau das kommt auch noch dazu.

00:12:36: Das kann man also schlecht pauschal sagen aber es sind relativ sicher in jeder Konstellation mindestens dreißig Einzelsitzungen, wenn man nur Einzilsitzung macht.

00:12:44: Genau für einen halben Kassensitz Genau, und das ist sozusagen die Obergrenze.

00:12:50: Die Untergrenze liegt glaube ich bei ungefähr plus minus drei zehn Patienten, wenn nicht ganz falsch liege, wenn man Einzelsitzungen macht und wieder in Patientenbehandlungen denkt Genau.

00:13:05: Und wir wollten eben, dass unsere Punkte-Obergrenze für die gemeinsame Arbeit natürlich möglichst hoch liegt weil ich werde ja auch nicht immer so viel zu Hause sein wollen und Till möchte ja vielleicht sogar noch mehr Gruppen anbieten jetzt nicht mehr.

00:13:19: wahrscheinlich hast du ja schon echt... Maximum an Kappa erreicht.

00:13:23: Aber wir wollen halt die Möglichkeit haben, viel zu arbeiten und viele Patienten innen zu sehen.

00:13:27: Und deswegen haben wir gesagt, okay, Punkte Grobergrenze nach oben.

00:13:30: Was ich auch noch interessant fand, weil eben mein Kassen sitzt noch so frisch aus dem MVZ rausgelöst war.

00:13:35: Ich dann schwanger war, dann ruhte er ein bisschen.

00:13:39: Habe ich ... Wer bei mir der Fachgruppen-Durchschnitt herangezogen worden?

00:13:43: Weil nicht vier Quartale hatte, die nach hinten geguckt werden konnte Und auch das wäre aber niedriger gewesen als das, was wir jetzt gerade produzieren.

00:13:53: Und da ist Sicherheit.

00:13:54: Ja

00:13:55: und ich finde es auch echt gut nochmal, dass du darauf hingewiesen hast, dass man ja Ausfälle um Krankheit und Urlaub uns etwas auch einrechnen sollte.

00:14:01: also wenn man wirklich so das Maximum aus dem Kassenwitz rausholen möchte, egal jetzt ob zusammen oder allein.

00:14:09: Dann sollte man immer auch mal einrechnen dass es eben nicht jede Woche das nicht jede woche alle kommen.

00:14:13: Dass wenn immer wieder Leute krank sind, wenn's selbst krank ist und das eben Urlaub ergibt dann kann man auch ein bisschen drüber gehen.

00:14:20: Genau noch eine zusätzliche Info.

00:14:23: Das ist im Detail vielleicht nicht so relevant aber das was gehört hat also weil wir das von Oberkennze gesprochen haben manchmal von Therapieanheiten, manchmal von Prüfminuten angegeben sind eben ist ein Maximum an Prüfminuten pro Quartal.

00:14:35: Ich sage jetzt mal die Zahl, das sind dreiundzwanzigtausend vierhundert im Quartall an Minuten nur dass man das mal gehört hat.

00:14:41: Das kann man dann sich auch im Internet überall nachgucken um das für sich in der eigenen Konstellation auszurechnen weil es ja wie bei uns zum Beispiel kompliziert sein kann wenn man viele Gruppen und einzelne Mischmasch hat.

00:14:53: Das stimmt ja.

00:14:54: Okay und dann haben wir uns für die Freiberufler-Variante entschieden, da würde ich auch total gerne ein bisschen was zu sagen weil das ja auch spannend ist.

00:15:02: also wenn ihr euch für so eine Sicherstellungsassistenz Konstellation entscheidet, dann gibt es zwei Wege.

00:15:09: Es gibt so eine Art Honorar Vertragsoption dass die Person als Freiberübler mit einem gemeinsam arbeitet Oder es gibt die Anstellungsvariante und wir haben uns eben für die Freiberufler-Variante entschieden, weil wir's eben so auf Augenhöhe haben wollten.

00:15:24: Also ich glaube das ist einer der Gründe und weils auch wirklich so ist.

00:15:29: Till hat nur eigene neue Patientinnen aufgenommen, der hat niemanden von mir übernommen.

00:15:34: Es ist eben ganz wichtig dass man die ganzen Voraussetzungen dafür auch erfüllt, dass man als Freiberufer arbeiten kann weil man wirklich Probleme bekommt.

00:15:46: Wenn es doch, wenn man doch weisungsgebunden ist, wenn jetzt Til Arbeitszeiten hätte die ich zum Beispiel festlege oder wenn ich Patientinnen dir zuschieben würde oder sowas dann das muss wirklich auch eine frei berufliche Tätigkeit sein und ich würd voll gerne mal unsere Hörerinnen so ein bisschen mitnehmen was das finanziell bedeutet.

00:16:05: vielleicht magst du mal Du hast ja auch sehr führend eigentlich so Vorschläge gemacht, wie wir es uns aufteilen können.

00:16:13: Vielleicht magst du mal da ein bisschen erzählen was du für Einnahmen hast und wie du auf die Eif-Teilung gekommen bist?

00:16:22: Genau also am Anfang war uns das ja beiden eher unklar.

00:16:27: mein Erleben war dass es für dich eher emotional anspruchsvoll ist von mir Geld zu nehmen.

00:16:32: Auf der anderen Seite, ich dir gerne natürlich dafür Geld geben wollte.

00:16:38: Dass ich deinen Kassensitz mit nutzen kann und davon auch sehr profitiere.

00:16:41: Und dann haben wir uns ja so angenehret.

00:16:43: Ich hatte Kollegen gefragt.

00:16:44: Ich habe da ein Beispiel gefunden.

00:16:46: die hat erzählt dass sie so einen Modell, so ein Mischmodell hatten das sie eigentlich auch einen RAAV Vertrag hatte aber das ist ein bisschen eher abgerechnet wäre wie eine Anstellung.

00:16:55: Die hatte dann seventy fünf Prozent von dem was ihr erwirtschaftet habt überwiesen bekommen, wobei bei den twenty-fünf Prozent alles drin war.

00:17:02: Alle Kosten, Miete, Organisationen, die Mitnutzung usw.

00:17:07: Und dann habe ich so ein paar Modelle mir angeguckt und wir haben uns ab das immer wieder überschlagen, hab mit dir gesprochen.

00:17:14: Ich fand für mich attraktiv einen Pauschalbetrag auszumachen und da habe ich dann angefangen zu überlegen wie viel werde ich vielleicht verdienen oder was ist mein Ziel plus was werde ich an Kosten haben, weil ich meine Miete selber zahle und Kosten übernehme usw.

00:17:30: Und habe dann so eine Annäherung daran in mir überlegt.

00:17:35: Da ist dann dazu gekommen dass ich auf den Betrag von zehntausend Euro im Jahr gekommen bin, denen ich an Janine überweise.

00:17:44: Das hört sich jetzt wahrscheinlich erstmal relativ viel an.

00:17:47: Dazu muss man aber sagen das ich auch relativ viel einnehme dafür zwei oder anderthalb Tage, die ich auch in der Praxis bin durch meinen Gruppenbehandeln da sein.

00:17:58: Die ja viel höherwertig bepunktet werden würde ich jetzt dieses Jahr wenn nicht so weiter arbeite was ja ein bisschen mehr als geplant wegen diesem Modell dass wir viele Punkte sammeln müssen würde ich ungefähr auf einen Gesamtumsatz von bis zu ninety tausend Euro bekommen kommen mit meinem Aufwand wo dann eben die Zehntausend Euro abkommen und jegliche Kosten mieten sind dann nochmal irgendwie fünftausend Euro oder so Möbel und so weiter.

00:18:23: Und dann ist das irgendwann ein Gesamtprozent, als der eben abgeht.

00:18:28: Wenn ich das erreiche, dann fand ich das sozusagen für mich sehr gut und Janine war auch damit zufrieden mit dem Betrag.

00:18:37: Wir haben auch gesagt, dass wir das in der Zeit auch noch mal evaluieren.

00:18:40: In beide Richtungen verdiene ich mehr, gebe nicht mehr, verdiene weniger – es ist zu viel für mich.

00:18:45: aber das war jetzt das was ich mir ausgedacht habe.

00:18:50: Ich habe sehr viel im Podcast versucht, Leuten Zahlen zu entlocken.

00:18:54: Und es ist mir noch nicht so gut geglückt!

00:18:57: Ich finde es aber total toll sich wirklich mal ganz transparent zu machen.

00:19:03: wieviel kann man mit einem Kassensitz dann so verdienen?

00:19:06: und deswegen haben wir uns auch heute dazu entschieden wirklich hier Zahlen zu teilen.

00:19:10: genau die Gruppentherapie ist halt total attraktiv finanziell würde ich sagen und natürlich auch von der Versorgung her total attraktion.

00:19:19: Und dann ist es so, dass ich jetzt... Ich mache ja vor allem einzeln.

00:19:22: Ich mach nur eine Gruppe mittlerweile und ich mache im Einzel... Ich würde sagen, ich arbeite ein bisschen mehr als halbtags und habe so im Schnitt sechstausend Euro Umsatz im Monat.

00:19:33: Umsatz bedeutet eben nicht zu versteuernder Gewinn oder sowas sondern wirklich was kommt jetzt rein?

00:19:39: Vor allen Abzügen!

00:19:41: Das finde ich auch noch mal ganz interessant.

00:19:43: das wollte ich auch gerne mit euch teilen.

00:19:45: wenn man mit seinem Steuerberater oder Beraterin mal so eine Bilanzierung macht.

00:19:51: Dann sagen die einem ja auch ganz gern, wenn es jetzt so spezialisierte Steuerberate sind für eine Berufsgruppe was die Berufsgruppe im Schnitt an zu versteuerenden Gewinnen so macht und solche Sachen.

00:20:02: Und das hat mein Steuerberat damit gemacht und hat mir eben gesagt die meisten TherapeutInnen, die schon eine Weile in Geschäft sind haben so zwischen sechzigund setzig Prozent zu versteuenden Umsatz dann nach dem nachdem die ersten Kosten eben abgezogen sind.

00:20:19: und also zu versteuernde Beträge werden ungefähr so sechzig-sechzig Prozent von dem, was ihr erwirtschaftet.

00:20:25: Eher Richtung siebzig Prozent am Anfang eher Richtung sechszig Prozent weil man da eben noch den Kassensitz abzahlt usw.

00:20:30: Also könnt ihr euch so ein bisschen ausrechnen wenn ihr vier bis fünf Therapiestunden am Morgen quasi unterbringen könnt dann habt ihr so plus minus mit den Ausfällen und zu sechstausend Euro Umsatz, ja oder weniger.

00:20:49: Ja ich kann vielleicht auch noch mal dazu sagen weil so eine Zahl muss natürlich in Relation gesetzt werden, sonst ist das irgendwie auch irritierend.

00:20:57: also bei mir wären das jetzt an Umsatz knapp acht tausend im Monat.

00:21:02: und das kommt eben so zustande dass ich vier Gruppen habe und bis zu vier Einzel machen pro Woche, das steht man dann anderthalb Tagen.

00:21:09: Wenn eine Gruppe im Schnitt fünfhundert Euro Besitzung einnimmt, beeinbringt dann kommt man eben schnell auf solche Beträge genau.

00:21:17: Das

00:21:18: schafft man anderthalb Tagen wenn man sehr fleißig ist und sehr lange in der Praxis bleibt.

00:21:22: weil das muss man ja auch dazu sagen es gibt nicht nur die reine Therapiezeit es gibt ja von Nachbereitungen Gruppen Doku und ab also dann im Programm jeden einzelnen anklicken und abrechnen und so.

00:21:34: das dauert immer noch ein bisschen.

00:21:35: du bist Wie lange bist du da in deinen Tagen?

00:21:37: Vielleicht magst du das.

00:21:38: Ja, bis es ist acht oder neun bin ich schon dann in den beiden Tag auf da.

00:21:42: Genau muss man dazusagen.

00:21:43: Du

00:21:43: kommst um acht auch

00:21:44: genau.

00:21:44: Ich kam auch früh ja.

00:21:46: Ich hab eben noch keine Kinder.

00:21:50: Kann mir das mir auch alle im Lauben ein paar Tage länger zu arbeiten und ich arbeite sonst auch in der Uni sehr flexibel und kann auch mal bei sowas wie Orga einfach mit dorthin nehmen oder so.

00:22:00: Das muss man natürlich auch für eine Reise dazu sagen.

00:22:03: Genau also rechnet euch Ich würde sogar sagen, so ungefähr zwanzig Prozent.

00:22:08: Wenn ihr eine gute Routine habt dann kommt das vielleicht hin.

00:22:11: Davor ist es sogar mehr, zwanzich Prozent zusätzliche Arbeitszeit ein zu den Patientinnen die ihr sehen wollt.

00:22:19: Und wenn ihr das mal ausrechnet also ich habe das vor kurzem mal Spaß das halbe gemacht, sagen wir mal ihr seht zwanzige PatientInnen im Einzel und habt pro Patient vielleicht nicht über fünfzehn Minuten die Woche die ihr noch irgendwie investiert an Vor- oder Nachbereitungen oder Anträge schreiben Dann sind es auch sechs Stunden.

00:22:38: Deswegen unterschätzt den bürokratischen Aufwand nicht, ist auch noch mein Tipp!

00:22:43: Nicht alles voll knallen mit Patienten, sondern habt ihr echt lange, lange Arbeitstage.

00:22:50: Ganz kurz noch zur Anstellung.

00:22:51: dazu können wir ja leider gar nicht so viel sagen aber wahrscheinlich werde ich die Kerstin dazu nochmal ganz kurz interviewen weil oft wenn man in einem Anstellungs-Setting arbeitet dann wundert man sich darüber dass du geringe Anteile der Einnahmen weitergegeben werden.

00:23:07: Und eine Anstellung verhält sich einfach ganz anders, Till muss ja jetzt seine ganzen Sozialabgaben und Steuern selber zahlen und wenn er ausfällt oder krank wird dann generiert er keine Einnahmen aber dann habe ich auch keine Ausgabe mit ihm sozusagen.

00:23:21: also es ist alles das ganze Risiko liegt bei dir selbst aber auch mehr Einnahmen sozusagen.

00:23:27: Und wenn jemand einen einstellt, dann hat man halt das Risiko der Ausfälle.

00:23:32: Man bezahlt Urlaub- und Krankheitstage.

00:23:38: Es gibt oft so eine Modelle wo Leute erst mal so ein sicheres Grundeinkommen in Anführungszeichen haben und dann noch über Performance sozusagen das Einkommen verbessern können.

00:23:50: Und ja, so ein Modell hätte ich mir jetzt gar nicht mit dir vorstellen können.

00:23:54: Es hätte auch irgendwie nicht die gleiche Dynamik erzeugt.

00:23:57: also wir sind ja sehr gleichwertig in alles rein gestartet und jetzt auch in die Praxisgemeinschaft zu gründen usw.. immer das Gefühl sozusagen, wir machen das zusammen und es hat mich auch sehr entlastet.

00:24:09: Ich habe das Gefühl der Kassensitz ist jetzt sagen unser gemeinsames Baby und du sorgst dich da genauso drum wie ich?

00:24:16: Und ich glaube dass es eben einfach in einem Anstellungsverhältnis anders.

00:24:21: Absolut denke ich auch.

00:24:22: also, ich glaube auch, da geht's vor allem um eine Geschmackssache, wie möchte man das zusammenarbeiten haben neben dem natürlich die Einkommensverteilung dann sich unterscheidet und Risikoverteilungen Ein ganz anderes Paket.

00:24:35: Es ist einfach eine andere Situation und dann muss man auch vieles anderes denken, glaube ich.

00:24:41: Und da haben wir Glück gehabt, dass für uns beide klar war von Anfang an, dass wir das eigentlich so wie es jetzt ist möchten.

00:24:47: Gibt es was, was du den Kolleginnen die jetzt gerade fertig abprobiert sind?

00:24:51: Die sich dafür interessieren in Kassensitz vielleicht zu übernehmen und denen auch zu teilen noch mitgeben möchtest?

00:24:59: Ja, also abschließend auf jeden Fall denke ich auch unabhängig vom Kassensitz.

00:25:03: Also die generell dieses Niederlassen Ich sage deswegen auch unerpänlich davon weil ich ja die anderen kollegin bei uns in der praxis beobachte Die nur privat abrechnen oder und oder kosten erstattung machen Das funktioniert bei allen am ende so irgendwie.

00:25:17: es ist möglich Und wenn man den schritt wagt ich weiß dass viele kolleginnen da ja berühmungsängster haben Weil das eben freiberuflichkeit ist irgendwie ein gewisses risiko und man da durchstrecken hat Das aber doch bei allen klappt.

00:25:32: Sowohl mit Kassensitz als auch privat, mit Kassenzitz hat man vielleicht nochmal ein paar mehr Möglichkeiten gerade was Gruppen angeht.

00:25:38: jetzt in meinem Fall das ist schwierig mit Privatabrechnung.

00:25:40: Insgesamt klappt das und am Ende steht man eigentlich gut da.

00:25:44: also jetzt auch bei mir ich bin ja im Umstand an der Uni klassisch in befristeten Arbeitsverträgen einen arbeitete Ideologeschutz zu sagen und bin existenziell total abgesichert durch diese Nebenberuflichkeit.

00:25:59: Das ist eine existenzielle Sache, die natürlich gut ist.

00:26:02: Und dann wissen wir auch – wenn man empirisch das anguckt – dass Freiberuflichkeit zu einem längeren Leben führt.

00:26:09: Ich schätze mal durch Selbstwirksamkeit und Flexibilität aber es ist so!

00:26:15: Damit will ich eigentlich nur sagen, dass es ein schönes Gefühl ist, freiberuflich zur Arbeiten.

00:26:19: Und das kann ich ja wirklich nun sagen weil ich beides tue... Und ich beide Jobs sehr liebe, aber ich merke schon diese Eigenständigkeiten das freie Arbeiten.

00:26:28: Dass das nochmal ein ganz anderes Gefühl ist und jede Mühe die wir aufgebracht haben wert es.

00:26:35: Oh, das hast du sehr schön gesagt!

00:26:37: Das kann ich genauso unterschreiben und mit einem längeren Leben wusste ich noch gar nicht.

00:26:42: Wenn ich nach Hause komme meinen Partner erzählen wird sich sehr freuen hat er mich noch länger an der Backe.

00:26:48: Ja vielen Dank Tee, das war super Schön mit dir.

00:26:53: nochmal so, ich hab gemerkt.

00:26:54: Ich habe es auch noch mal Revue passieren lassen die letzten anderthalb Jahre.

00:26:59: Boah das ist eigentlich auch wenig Zeit für so viele verschiedene Taten.

00:27:03: Ja, es war auch schon ein bisschen mehr glaube ich eineinhalb Jahre aber eineinhalte Jahre läuft jetzt fast schon ganz aktiv.

00:27:08: da war ja schon Vorlauf und wir behandeln schon... Also ich behandle schon knapp über einem Jahr bei dir.

00:27:16: Und dann wenn wir jetzt Das Job-Sharing anmelden haben wir in zehn Jahren.

00:27:22: Unsere nächsten halben

00:27:23: Gassen sitzen.

00:27:24: Das ist ein guter Abschluss, ja das stimmt.

00:27:26: diese sogenannte Winkulierung wie die das nennen was aber immer dieses Wort bedeutet verschwindet nach zehn Jahren so dass wenn wir das zehn Jahre aufrecht erhalten ich die gleichen Versorgungsauftrag dann erhalte wie du hast und das wäre dann eben eine halbe Versorgung.

00:27:39: Behandeln wir dann hundertzwanzig Patienten innen

00:27:43: Nicht zu zweit, aber insgesamt bestimmt.

00:27:45: Insgesamt

00:27:45: bestimmt!

00:27:45: Das wäre toll.

00:27:46: Aber dann stellen wir jetzt jemanden an, okay?

00:27:48: Genau.

00:27:49: Anstellung frei beruflich, da holen wir ihn rein, der WDW das möchte.

00:27:53: Habt gemacht.

00:27:54: Dann macht es gut.

00:27:55: und hier auch.

00:27:56: Macht's

00:27:56: gut.

00:27:57: Danke schön.

00:27:58: Bis bald, tschüss!

00:28:02: Unser Take-home Message ist heute... Und zwar in aller Kürze & Würze.

00:28:07: Die Niederlassung ist definitiv machbar.

00:28:10: Kooperation und Zusammenschlüsse die senken, die hörten.

00:28:15: Die Gruppenpsychotherapie erhöht natürlich die Versorgung und auch euren Umsatz.

00:28:21: Dann solltet ihr am Anfang über den Cash-Lo nachdenken der die ersten Monate erst mal eng ist.

00:28:28: Wenn ihr tilgungsfreie Kreditstaats erwählt dann erzeugt ihr erstmal Zinsen ohne Tilgung das es nicht so ideal.

00:28:35: also wenn ihr irgendwie könnt tickt einfach direkt von Anfang an.

00:28:41: Steuerliche Absetzbarkeit ist möglich, also den Kassensitz abzusetzen.

00:28:46: Wenn ihr eine dokumentierte Übernahme von Patientinnen und Praxisglütern habt – also prüft das auf jeden Fall!

00:28:53: Und je nach Verkaufpreis lohnt sich natürlich generell auch der Vertragsprüfung vor einem Kassensenz-Kauf.

00:29:00: Alle anderen Ressourcen findet ihr in den Shownutz.

00:29:02: Ich bedanke mich bei euch für euer Interesse und fürs Zuhören und freue mich wenn wir uns beim nächsten Mal wieder hören.

00:29:08: Tschüss Das war Lost in Approbation, der Service-Podcast für Interessierte neu abprobierte.

00:29:31: Dies ist ein Projekt des DGVT Berufsverbands.

00:29:34: Weitere Informationen findet ihr in den Shownotes.

00:29:37: Hört nächstes Mal wieder rein wenn wir uns gemeinsam auf dem Weg nach Orientierung nach der Abprobation machen!

00:29:44: Ich bin Janine Narok und ich freue mich wenn wir unsere nächsten Folge wieder hören.

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